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Restauration Amboss Blacksmith Anvil

Seit ca. 20 Jahren bin ich vom Schmieden fasziniert. Endlich habe ich Zeit und Raum um mich daran zu versuchen. Begonnen hat es vor zwei Jahren mit einem abgebrochenen 160kg Amboss von 1901 der zwischenzeitlich den Besitzer gewechselt hat:

Ich war infiziert 🙂

Die Hammerbahn ist absolut plan und gerade mit großartigem Zustand der Kanten. Die Basis ist aus Guss, die Hammerbahn oben ist gehärtet. Der Amboss hat eine Höhe von 34cm, eine Breite von ca. 14cm und hätte eine Gesamtlänge von ca. 95cm. Laut Enkelin des Schmieds ist der Amboss damals beim Einheben in die Schmiede aus dem Hebezeug gerutscht, so dass das Horn abgebrochen ist. Dadurch stand er abseits und wurde wenig verwendet.

Nach verschiedenen kleineren Projekten ging mir aber immer das Rundhorn ab. also musste ein anderer Amboss her.

Aber so ein restaurierter Amboss ohne Unterbau ist auch nicht das Wahre, also ab in die Holzwerkstatt und aus aus einem Eichenklotz – der mal als Drechselbankerhöhung gedient hat – im Inneren und weiteren Eichenstücken rundherum einen recht schweren Stand gebaut:

Noch einen kleinen Gurt umlegen, damit sich nicht irgendwann Leimverbindungen lösen und das gute Stück auf den Boden fällt..

Und so ist er nun einsatzbereit. Zwischen Amboss und Untersatz sind 5 Lagen Teerpappe eingelegt. Unter dem Eckhorn sind noch ein paar Magnete angebracht. Damit ist er so leise, kein Vergleich zu vorher. Unten bekommt er auch noch einen Gurt um.

Hier sind im Dropdown-Menü noch ein paar andere Maschinen aufgelistet:

Anything else

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